In Byron Bay in Australien kommen nicht nur Sonnenliebhaber und kulturell interessierte Besucher auf ihre Kosten. Auch Naturfreunde können einen der vielen Nationalparks besuchen. Darunter ist der Arakwal Nationalpark zu nennen, der im Jahre 2011 entstanden ist. Er dient dazu, das kulturelle und natürliche Erbe des Aborigine-Stammes Arakwal zu schützen. Verwaltet wird der Park mit den Aborigines gemeinsam.

Byron Bay von oben
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Die Tour vom Byron Bay Leuchtturm zum Arakwal Nationalpark ist drei Kilometer lang und führt durch die herrlichen Regenwälder rund um Byron Bay. Auch der nahe gelegene, wenig frequentierte Strandabschnitt ist durchaus einen Besuch wert.

Der Border Ranges Nationalpark

Auch der Border Ranges Nationalpark ist in jedem Fall einen Besuch wert. Hier, inmitten der Gondwana Regenwälder, findet sich der Nationalpark, der auf dem Rand eines riesigen, mittlerweile jedoch erloschenen Vulkans liegt. Vom Pinnacle Lookout aus kann man einen herrlichen Blick auf den Mount Warning erhaschen.

Außerdem lädt der Border Ranges Nationalpark zu Beobachtungen einheimischer Tierarten, wie der australischen Frösche und zahlreichen anderen ein.

Der Broadwater Nationalpark

Der Broadwater Nationalpark richtet sich vor allen Dingen an Pflanzenliebhaber. Er wird umsäumt von vielen Heide- und Feuchtgebieten, aber auch bisher unberührten Strandabschnitten. Die interessantesten Pflanzen Australiens können in diesem Nationalpark in einer herrlichen Gemeinschaft bewundert werden.

Der Besuch des Broadwater Nationalparks lohnt sich besonders im Frühling, denn dann blühen die farbenprächtigen Blüten allesamt und bilden einen bunt schillernden Teppichboden, den es zu sehen lohnt.

Das Broken Head Nature Reserve

Das Broken Head Nature Reserve ist der ideale Ort zum Entspannen. Hier finden gestresste Manager und Urlauber, die nach Ruhe suchen, die ideale Erholung. Weit ins Meer hinaus ragende Landzungen und steile Regenwaldhänge prägen das Bild des Reservats ebenso, wie die einsamen Strände.

Im Broken Head Nature Reserve finden sich die wenigen Strände in Australien, die direkt an den Regenwald grenzen. Hinzu kommt die Möglichkeit, hier einige sehr imposante einheimische Vögel zu beobachten, sowie klassische Bewohner der Regenwälder.

Das Brunswick Heads Nature Reserve

Nur 20 Kilometer von Byron Bay entfernt liegt das Brunswick Heads Nature Reserve, das gemeinsam mit dem Broken Head Nature Reserve und dem Tyagarah eine wichtige Schneise für die Zugvögel bietet. Hier begegnen sich Zugvögel aus Süd- und Nordaustralien und können mit etwas Glück beobachtet werden. Das Reservat bietet aber auch vielen anderen Pflanzen und Tieren eine Heimat.

Besucher können ein ruhiges Picknick im Brunswick Heads Nature Reserve genießen, im nahen Fluss angeln oder eine Buschwanderung unternehmen. Außerdem kann der seltene Küstenregenwald nahe dem Parkplatz besucht werden. Ein Spaziergang durch diesen führt direkt zur Mole, die am Nordufer des Brunswick River liegt.

Der Bundjalung Nationalpark

Im Bundjalung Nationalpark befindet sich die geschützte Küste von Australien und der Esk River gehört zu den größten, bisher unberührten Flüssen der Nordküste. Er führt durch die gesamte südliche Hälfte des Bundjalung Nationalparks. Zudem können Besucher zahlreiche Süßwasser-Lagunen und die Jerusalem Creek Halbinsel entdecken. Das Mangroven Watt und die seltenen Regenwälder, die bei Woody Head liegen, sind weitere Highlights des Parks.

An den nicht bewachten Stränden können Urlauber angeln und surfen, schwimmen und Kanu fahren. Ebenfalls kann man direkt im Park auf dem Black Rocks Campingplatz übernachten.

Der Cape Byron Marine Park

Für alle Fans der Unterwasserwelt ist der Cape Byron Marine Park ein absolutes Highlight. Hier gilt es nicht nur, viele verschiedene Fischarten, Seevögel, Schildkröten und Algen zu entdecken. Genauso können die vielfältigen geschützten Strandbereiche, kleine Korallenriffe, felsige Inseln, Küsten, Seen und Bäche im Cape Byron Marine Park besucht werden.

Der Park erlaubt in bestimmten Regionen das Fischen und Angeln, in anderen ist es strikt verboten. Besucher sollten sich deshalb im Vorfeld genauer erkundigen.